Fachwerksanierung – nur etwas für Experten.

Fachwerksanierung erfordert umfangreiches Fachwissen und langjährige Erfahrung, denn man greift dabei immer in ein komplexes, in sich geschlossenes System ein. In den Anfängen der Fachwerksanierung hat man häufig moderne, meist unzureichend durchlässige Baustoffe eingesetzt, ohne vorab ihre Verträglichkeit und Wechselwirkung mit der Bausubstanz zu prüfen. Das Ergebnis dieser unsachgemäßen Instandsetzungen waren nicht selten langfristige, irreparable Schäden an den Häusern. Heute erfolgt vor einer Fachwerksanierung eine genaue Voruntersuchung mit einer umfangreichen Schadens- und Bestandsanalyse. Sie ist Entscheidungsgrundlage für die Wahl und Kombination der einzusetzenden Baustoffe und ihrer Verarbeitungsweise.

Grundsätzlich ist bei einer Sanierung zu beachten, dass möglichst wenig Regenwasser ins Holzwerk eindringen kann, denn die meisten Schäden gehen auf eindringende Nässe zurück. Die Verwendung wasserabweisender Putze und Anstriche verstärkt dieses Problem noch. Bewährt hat sich nun schon seit vielen Jahrzehnten der Einsatz historischer Materialien wie Kalk, Lehm und Leinöl. Diese Materialien haben Vorteile, aber auch Nachteile, über die wir Sie gerne informieren. Wir arbeiten seit Jahren in der Baudenkmalpflege.

Unsere Fachkräfte sind auf historische Techniken spezialisiert und werden darin laufend fortgebildet. Wir halten Vorträge über den korrekten Umgang mit Fachwerk und sind Mitglied der Wissenschaftlich-Technischen Arbeitsgemeinschaft für Bauwerkserhaltung. Hier arbeiten wir derzeit an einem Merkblatt zur Innendämmung im Fachwerk mit. Es ist uns wichtig, unser Wissen und Können weiterzugeben. Profitieren Sie davon.